Der Winter ist schön, klar. Kerzenschein, Schnee, ruhige Abende. Aber ehrlich: Er zieht auch an der Energie. Kaum Tageslicht, müde Kids, trockene Heizungsluft, ständig jemand erkältet. Und irgendwann hörst du dich selbst sagen: „Boah, ich brauch Pause.“
Ich hatte irgendwann keine Lust mehr, den Winter einfach nur „auszusitzen“. Also habe ich unsere kleinen Routinen so angepasst, dass sie uns wirklich unterstützen – körperlich, emotional und im Alltag. Und ätherische Öle (Doterra) sind da für mich inzwischen ein ziemlich wichtiger Baustein, weil ich damit vieles sofort beeinflussen kann, ohne Chemie, ohne Aufwand.
Hier zeige ich dir, wie ich im Winter mit ätherischen Ölen, Diffuser-Rezepten, Winter-Mischungen, kurzen Anwendungen und einfachen Tools meinen Energiehaushalt stabiler halte und warum das in einem vollen Familienalltag echt Gold wert ist.
1. Winter und Energieloch – warum das kein Einzelfall ist
Viele schieben ihre Müdigkeit im Winter auf „Stress“ oder „zu wenig Schlaf“. Ja, spielt mit rein. Aber der Hauptgrund ist simpel:
Das fehlende Licht schlägt direkt auf unser Nervensystem.
Unser Körper braucht klare Signale: hell → aktiv, dunkel → runterfahren.
Im Winter ist das Verhältnis komplett verschoben.
Deshalb fühlt man sich schneller ausgelaugt, gereizt oder innerlich unruhig. Und man rutscht schneller in dieses „Alles ist irgendwie schwer“-Gefühl.
Ich habe irgendwann gemerkt: Wenn ich morgens nicht bewusst ein Startsignal setze, komme ich erst mittags klar. Und das ist im Familienalltag absolut unpraktisch.
2. Der Diffuser: Mein Nummer-1-Tool gegen Wintermüdigkeit
Ich sag’s direkt: Der Diffuser läuft bei uns im Winter mehr als im Sommer.
Nicht weil er „Zauberzeug“ ist, sondern weil Düfte ein schneller, klarer Reiz sind. Sie setzen ein emotionales Signal, ohne dass man groß etwas tun muss.
Meine Winter-Diffusser-Rezepte, die sofort Energie geben:
„Winter Boost“
- Wild Orange
- Grapefruit
- Peppermint
→ Frischer Duft, sofort klarer Kopf.
„Winterklare Luft“
- Eucalyptus
- Lime
- Lemon
→ Reinigt die Stimmung und die Luft.
„Citrus gegen Wintergrau“
- Citrus Bliss
- Bergamot
- Lemon
→ Gute-Laune-Mix, läuft bei uns morgens oft.
Das Schöne: Ich muss nichts erklären, nichts „einführen“ – die Kids merken automatisch, dass der Raum angenehmer ist. Und ich auch.
3. Zitrusöle: Winter-Energie in Flaschen
Ich habe irgendwann verstanden: Zitrusöle sind meine Winter-Notbremse.
Sie machen wach, bringen Leichtigkeit rein und unterstützen emotional, ohne dass man sich hinsetzen und meditieren muss.
Meine Favoriten:
- Wild Orange
- Grapefruit
- Lemon
- Bergamot
- Green Mandarin
Die Zitrusöle (Doterra) enthalten keine synthetischen Duftstoffe – das ist der entscheidende Punkt. Kein hormonelles Chaos, kein Chemiecocktail. Nur reiner Duft, der den Körper nicht belastet.
Wie ich sie nutze:
- 1–2 Tropfen im Diffuser
- Verdünnt auf die Handgelenke
- Für ältere Kids: Infused Water (1 Tropfen Lemon oder Grapefruit)
Die Wirkung ist subtil, aber spürbar. Man kommt emotional schneller „hoch“.
4. Kleine Körperanwendungen, großer Unterschied
Ich habe keine Lust auf komplizierte Routinen. Ich brauche Dinge, die funktionieren, auch wenn die Kinder neben mir rumrennen.
Meine 3-Sekunden-Winteranwendungen:
Peppermint auf den Nacken
→ Sofort Klarheit, gerade wenn ich gegen Mittag müde werde.
Adaptive auf die Fußsohlen
→ Für mich das effektivste Öl, wenn ich mich innerlich festgefahren fühle.
Wild Orange auf die Handflächen, tief einatmen
→ Einfach, schnell, macht wach.
Es ist nicht esoterisch, nicht „Ritual“, sondern ein schneller Reiz für das Nervensystem. Fertig.
5. Warum ich im Winter immer ein DIY-Öl bei mir habe
Ich mag es simpel. Also habe ich mir eine kleine Winter-Rollermischung gemacht:
„Winter-Energie“ Roller (DIY)
- 10 ml fraktioniertes Kokosöl
- 5 Tropfen Peppermint
- 5 Tropfen Wild Orange
- 5 Tropfen Grapefruit
Auf Puls, Nacken, Schläfen – fertig.
Kostet mich 10 Sekunden und hilft mir den ganzen Tag.
6. Emotionale Winter-Flauten abfedern
Winter und emotionale Schwankungen – das gehört zusammen.
Weniger Licht heißt weniger Serotonin, heißt schneller gereizt oder dünnhäutig.
Wenn ich merke, dass ich in so ein Tief abrutsche, mache ich eine kleine 10-Sekunden-Regel:
- Wild Orange auf die Handflächen
- Hände über die Nase
- 4x tief einatmen
Das zieht mich sofort raus aus dem „Ich bin überladen“-Gefühl.
Für die Kids funktioniert das genauso, nur mit sanfteren Ölen aus der Doterra Kids Collection.
7. Winter & Erkältungswellen – meine Standardroutine
Ich sage es dir direkt:
On Guard ist im Winter immer im Einsatz.
Nicht, weil es „alles verhindert“, sondern weil es verdammt praktisch ist:
- On Guard Diffuser morgens
- On Guard Roller für die Kids auf die Fußsohlen
- On Guard Reinigungsspray im Haus
Damit reduzieren wir das klassische Winterchaos deutlich.
Und es erspart mir unzählige synthetische Produkte.
8. Warum einfache Routinen im Winter besser funktionieren
Im Sommer hält einen die Sonne wach.
Im Winter muss man die Energie aktiv strukturieren.
Das hier funktioniert bei uns:
- Diffuser morgens
- Zitrusöl im Bad
- Ein kurzer Roller-Moment für mich
- Warmes Licht
- Kein Perfektionismus
Mehr mache ich nicht. Und es reicht.
9. Was sich durch diese Winterroutine wirklich verändert hat
Ich übertreibe nicht:
Unsere Winter fühlen sich seitdem geordneter an.
Konkrete Ergebnisse:
- weniger Wintermüdigkeit
- stabilere Stimmung
- klarere Morgen
- weniger „dicker Kopf“
- Kids kommen besser in die Gänge
- die Wohnung riecht angenehm, ohne Chemie
Und genau darum geht’s: Alltagsentlastung. Nicht Hokuspokus.
10. Fazit: Winter ist anstrengend – aber du kannst ihn dir leichter machen
Du brauchst keine perfekte Routine.
Nur kleine, klare Impulse, die deinen Körper und dein Nervensystem unterstützen.
Ätherische Öle sind für mich im Winter:
- Energiehilfe
- Stimmungsmacher
- ein einfacher Start in den Tag
- eine chemiefreie Alternative
- und ein Gamechanger im Familienalltag
Wenn du willst, kann ich dir auch eine komplette Winter-Öle-Checkliste oder 10 fertige Diffuser-Mischungen für den Winter erstellen.
