Vegan leben und trotzdem gut versorgt: Meine ehrliche Bestandsaufnahme zu pflanzlicher Nahrungsergänzung

Ich bin nicht komplett vegan, das will ich gleich zu Anfang ehrlich sagen. Aber ich versuche, meine Ernährung immer mehr pflanzlich zu gestalten, und in meiner Community sind extrem viele Frauen unterwegs, die sich vegan oder überwiegend pflanzlich ernähren und sich fragen, ob sie damit alle wichtigen Nährstoffe abdecken. Diese Frage bekomme ich so oft gestellt, dass ich mir gedacht hab, ich schreib dir mal einen ganzen Artikel dazu, inklusive dem, was ich selber über pflanzliche Nahrungsergänzung bei doTerra gelernt hab.

Oh mein Gott, ich hab am Anfang echt gedacht, vegan plus Nahrungsergänzung ist ein Widerspruch in sich, weil so viele klassische Präparate auf tierischen Quellen basieren. Falsch gedacht, wie ich dir gleich zeige.

Ich weiß noch, wie mich vor ein paar Monaten eine Followerin gefragt hat, ob es überhaupt Sinn macht, sich vegan zu ernähren und gleichzeitig Nahrungsergänzung zu nehmen, oder ob das nicht irgendwie widersprüchlich ist. Diese Frage hat mich richtig zum Nachdenken gebracht, weil ich selber nie so richtig differenziert darüber nachgedacht hatte. Also hab ich mich hingesetzt, recherchiert und mit ein paar Frauen aus meiner Community gesprochen, die schon länger vegan leben, um mir ein ehrlicheres Bild zu machen.

Warum vegane Ernährung besondere Aufmerksamkeit bei bestimmten Nährstoffen braucht

Eine rein pflanzliche Ernährung kann grundsätzlich sehr gesund und ausgewogen sein, das steht für mich außer Frage. Trotzdem gibt es ein paar Nährstoffe, bei denen es ohne tierische Lebensmittel schwieriger sein kann, den Bedarf ausschließlich über die Ernährung zu decken. Dazu gehören klassischerweise Vitamin B12, das fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt, sowie teilweise auch Eisen, Zink, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D, je nachdem wie die Ernährung im Detail aussieht und wie viel Sonne man abbekommt.

Das ist kein Grund, gegen vegane Ernährung zu sein, ganz im Gegenteil, aber es ist ein guter Grund, sich bewusst mit einer sinnvollen Nahrungsergänzung auseinanderzusetzen, damit am Ende kein Mangel entsteht.

Besonders Vitamin B12 ist hier ein Dauerthema in meiner Community. Es spielt eine wichtige Rolle für die Blutbildung und das Nervensystem, und ein langfristiger Mangel kann zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und in ausgeprägten Fällen zu neurologischen Beschwerden führen. Da B12 fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten vorkommt, empfehlen praktisch alle ernährungswissenschaftlichen Fachgesellschaften Menschen mit

veganer Ernährung, B12 gezielt zu supplementieren. Das ist auch einer der wenigen Punkte, bei dem sich Ernährungsexperten aus ganz unterschiedlichen Lagern ziemlich einig sind.

VMG+: Der vegane Alleskönner

Wie ich dir ja schon in einem anderen Artikel erzählt hab, ist VMG+ ein rein pflanzlicher Vollwertnährstoffkomplex, komplett vegan, frei von Gentechnik, Milchprodukten, Soja und Gluten. Für alle, die sich vegan ernähren, ist das aus meiner Sicht ein echter Volltreffer, weil du hier nicht nur ein einzelnes Vitamin bekommst, sondern eine breite Mischung aus über 70 Inhaltsstoffen, darunter auch Vitamin B12, in einem einzigen Sachet.

Das erspart dir das mühsame Zusammensuchen einzelner veganer Präparate für jeden Nährstoff, den du eventuell zusätzlich brauchen könntest.

Eisen, Zink und die Sache mit der Bioverfügbarkeit

Ein weiterer Punkt, der mir bei der Recherche aufgefallen ist: Eisen und Zink aus pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten, Vollkorn und Nüssen sind zwar durchaus vorhanden, werden vom Körper aber tendenziell schlechter aufgenommen als aus tierischen Quellen. Das nennt man geringere Bioverfügbarkeit. Ein kleiner Trick, den ich gelernt hab: Vitamin C fördert die Eisenaufnahme deutlich, weshalb es sich lohnt, eisenreiche pflanzliche Lebensmittel mit einer Vitamin- C-Quelle zu kombinieren, zum Beispiel Linsen mit Paprika oder Spinat mit einem Spritzer Zitrone.

WTF-Fakt zum Merken

Wusstest du, dass es für Kollagen aktuell keine wirklich pflanzliche Alternative gibt, die dieselbe Struktur wie tierisches Kollagen hat? Kollagen wird ausschließlich von Tieren gebildet. Was oft als veganes Kollagen beworben wird, sind in Wahrheit meist Vitamin-C-reiche Pflanzenstoffe oder Aminosäuren, die die körpereigene Kollagenproduktion unterstützen sollen, aber keine echten Kollagenpeptide. Diese Info fand ich super wichtig, weil im Netz oft mit ungenauen Begriffen geworben wird und ich dir hier ehrlich Klartext reden will.

Was mir aus meiner Community dazu berichtet wird

Eine Followerin, die seit über fünf Jahren vegan lebt, hat mir erzählt, dass sie früher ein regelrechtes Sammelsurium an einzelnen Präparaten hatte, B12-Tropfen, Eisenkapseln, Algenöl und dazu noch ein Multivitamin, alles von unterschiedlichen Herstellern und mit unterschiedlichen Einnahmezeiten. Seit sie auf VMG+ umgestiegen ist, hat sie das auf ein einziges Sachet am Morgen reduziert und ergänzt nur noch gezielt einzelne Nährstoffe, bei denen sie nach Rücksprache mit ihrer Ärztin einen erhöhten Bedarf hat. Diese Vereinfachung fand ich total nachvollziehbar, weil ich selber weiß, wie mühsam es ist, sich fünf verschiedene Einnahmezeiten zu merken.

Weitere pflanzliche Optionen im doTerra Sortiment

Neben VMG+ gibt es noch weitere Produkte, die für eine pflanzliche Ernährungsweise infrage kommen können, zum Beispiel TerraGreens, ein Grünpulver mit verschiedenen Superfoods, oder pflanzliches Proteinpulver, das auf Erbsen- und Reisprotein basiert statt auf Molke. Wenn du dich also fragst, wie du deinen Proteinbedarf pflanzlich decken kannst, lohnt sich hier ein genauerer Blick.

Omega-3 und die vegane Herausforderung

Ein Punkt, der mir wichtig ist, ehrlich anzusprechen: Klassische Omega-3-Präparate basieren häufig auf Fischöl. Für eine rein vegane Ernährung ist das natürlich keine Option. Es gibt mittlerweile auch pflanzliche Alternativen auf Algenbasis, die EPA und DHA liefern können, also die für den Körper besonders relevanten Omega-3- Fettsäuren, die früher fast ausschließlich aus Fischöl gewonnen wurden. Algen stehen dabei quasi am Anfang der Nahrungskette, aus der auch Fische ihre Omega-3-Fettsäuren beziehen, weshalb Algenöl eine sehr direkte und ursprüngliche pflanzliche Quelle darstellt.

Ich empfehle dir, dich hier gezielt zu informieren, welche Optionen aktuell im doTerra Sortiment verfügbar sind, weil sich das Angebot immer wieder verändert und ich dir hier nichts erzählen will, was ich nicht zu hundert Prozent selbst geprüft hab. Grundsätzlich gilt aber: Wenn du dich vegan ernährst und wenig bis gar keinen Fisch isst, lohnt sich ein Blick auf deine Omega-3-Versorgung, weil diese Fettsäuren unter anderem für Gehirn, Augen und Herz-Kreislauf- System eine Rolle spielen.

Der Übergang muss nicht alles oder nichts sein

Was ich außerdem betonen möchte: Du musst nicht von heute auf morgen komplett vegan werden, um von pflanzlicher Nahrungsergänzung zu profitieren. Viele Frauen in meiner Community reduzieren ihren Fleisch- und Milchkonsum schrittweise, und genau in dieser Übergangsphase kann eine sinnvolle pflanzliche Nahrungsergänzung wie VMG+ helfen, eventuelle Lücken zu schließen, die durch die Ernährungsumstellung entstehen könnten, bevor sich der Körper und die Ernährungsgewohnheiten komplett neu eingespielt haben.

Ich selbst bin da auch ein gutes Beispiel dafür, wie gesagt, ich bin nicht komplett vegan, aber ich hab meinen Fleischkonsum in den letzten zwei Jahren deutlich reduziert, esse inzwischen an den meisten Tagen der Woche pflanzlich und gönne mir am Wochenende auch mal ein Stück Fleisch oder Fisch, ohne mir dabei ein schlechtes Gewissen zu machen. Diese Flexibilität fühlt sich für mich persönlich nachhaltiger an als eine strikte Alles-oder-nichts-Regel.

Meine ehrliche Einschätzung zur pflanzlichen Nahrungsergänzung

Ich finde es großartig, dass sich in den letzten Jahren so viel getan hat im Bereich pflanzlicher Nahrungsergänzung. Als ich mich das erste Mal mit dem Thema beschäftigt hab, war die Auswahl noch deutlich kleiner und viele Produkte haben geschmacklich oder von der Konsistenz her nicht wirklich überzeugt. Das hat sich spürbar verbessert.

Trotzdem will ich hier auch ehrlich bleiben: Nicht jedes vegane Nahrungsergänzungsmittel ist automatisch gesünder oder besser als sein tierisches Pendant. Es geht darum, für dich individuell die passende Lösung zu finden, je nachdem was deine Ernährung insgesamt abdeckt und wo eventuelle Lücken bestehen.

Für wen sich dieser Artikel besonders lohnt

Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren und ihre Nährstoffversorgung checken wollen
Alle, die überlegen, ihre Ernährung stärker in Richtung pflanzlich zu verschieben

Menschen, die bei tierischen Nahrungsergänzungsprodukten aus ethischen Gründen aussteigen wollen
Familien, die gemeinsam mehr pflanzliche Alternativen in ihren Alltag einbauen möchten

Auch hier gilt: Ein Bluttest bei deiner Ärztin oder deinem Arzt kann dir eine viel genauere Einschätzung geben, ob du tatsächlich an bestimmten Nährstoffen Mangel hast, als jede allgemeine Empfehlung aus dem Internet, auch aus meinem Blog.

Wie ich selbst mehr pflanzlich in meinen Alltag einbaue

Ich hab in den letzten Monaten angefangen, bewusster pflanzliche Proteinquellen wie Linsen, Kichererbsen und Tofu in meine Mahlzeiten einzubauen, und ergänze das mit VMG+ für die Nährstoffvielfalt, die über die reine Proteinzufuhr hinausgeht. Für mich fühlt sich das wie ein guter Mittelweg an, ohne dass ich mich komplett unter Druck setze, von heute auf morgen hundertprozentig vegan zu leben.

Mythen rund um vegane Nahrungsergänzung

Ein Mythos, dem ich selber lange aufgesessen bin: Wer sich vegan ernährt, braucht per se mehr Nahrungsergänzung als jemand, der Fleisch isst. Das stimmt so pauschal nicht. Auch Menschen mit Mischkost können Nährstoffmängel haben, gerade wenn die Ernährung überwiegend aus verarbeiteten Lebensmitteln besteht. Es geht weniger um vegan versus nicht vegan, sondern eher um die generelle Qualität und Vielfalt der Ernährung.

Ein zweiter Mythos: Pflanzliche Nahrungsergänzung wäre grundsätzlich schwächer dosiert oder weniger wirksam. Auch das kann ich so nicht bestätigen. Es kommt auf die jeweilige Formulierung und die verwendeten Rohstoffe an, nicht pauschal darauf, ob etwas tierischen oder pflanzlichen Ursprungs ist.

Wie du am besten einsteigst

Wenn du dich für pflanzliche Nahrungsergänzung interessierst, empfehle ich dir als Einstieg VMG+, weil es eine breite Nährstoffbasis abdeckt und dir viel Einzelrecherche erspart. Über meinen [DEIN DOTERRA PARTNER-LINK] findest du alle Details, und ich helfe dir gerne, falls du noch weitere Fragen zu speziellen Nährstoffen wie Omega-3 oder Eisen hast.

Fazit: Vegan und gut versorgt schließen sich nicht aus

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel zeigen, dass pflanzliche Ernährung und eine solide Nährstoffversorgung sich überhaupt nicht widersprechen müssen. Es braucht vielleicht ein bisschen mehr bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema, aber die Optionen sind heute so gut wie nie zuvor, und du musst dafür nicht stundenlang recherchieren oder fünf verschiedene Präparate zusammensuchen.

Das glaubt mir keiner, aber ich hab mittlerweile das Gefühl, mit meiner überwiegend pflanzlichen Ernährung plus VMG+ besser versorgt zu sein als früher mit meiner klassischen Mischkost ohne jegliche Nahrungsergänzung. Es geht am Ende nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, informierte Entscheidungen für deinen eigenen Körper zu treffen.

Ich freu mich, wenn du mir erzählst, wie deine Erfahrungen mit veganer oder pflanzlicher Ernährung sind.

Alles Liebe, deine Anika

P.S. Wenn du regelmäßig Tipps rund um pflanzliche Ernährung und natürliches Wohlbefinden haben willst, trag dich gerne in meinen Newsletter ein.

Nach oben scrollen