Der Winter ist schön, aber unsere Haut findet ihn meistens richtig beschissen. Kaum schaltet man die Heizung ein, geht’s los: trockene Stellen, rote Flecken, gespannte Haut, rissige Hände, spröde Lippen – kurz gesagt: ein kompletter Mood-Killer.
Und dann soll man auch noch funktionieren, Kids versorgen, Haushalt machen, draußen im Wind stehen. Klar, dass die Haut irgendwann sagt: „Reicht.“
Ich hatte davon irgendwann genug und habe alles, was mit synthetischen Cremes, Parfums, Zusätzen und Duftstoffen zu tun hat, komplett rausgeworfen. Und erst dann wurde mir klar, wie viel Mist tatsächlich in den meisten Winter-Hautpflegeprodukten drinsteckt.
Heute läuft hier alles mit ätherischen Ölen (Doterra), sanften Pflanzenprodukten, DIY-Mischungen und ein paar simplen Routinen, die unsere Haut durch den Winter bringen, ohne dass man 20 Produkte im Bad stehen hat.
1. Warum trockene Winterhaut kein „Zufall“ ist
Bevor ich meine Routine geändert habe, dachte ich: Ja gut, Winter eben.
Aber es gibt klare Gründe dafür, warum die Haut ausflippt:
- Heizungsluft trocknet die Haut massiv aus.
- Kälte verengt die Blutgefäße → weniger Versorgung.
- Synthetische Duftstoffe & Chemie reizen zusätzlich.
- Zu wenig Flüssigkeit, weil man im Winter weniger trinkt.
Und das Schlimmste: Viele Wintercremes, die „reichhaltig“ sein sollen, sind voller Silikone und Paraffine. Die legen sich wie Plastik auf die Haut. Sie fühlt sich weich an – aber nur oberflächlich. Langfristig trocknet das die Haut sogar noch mehr aus.
Seit ich das verstanden habe, mache ich’s anders.
2. Was ich im Winter komplett aus dem Bad verbannt habe
Ich sag’s einfach:
Alles, was Parfum / Duftstoffe / Alkohol / Silikone / synthetischen Mist enthält.
Denn:
- Parfum = hormonaktive Stoffe
- Silikone = Plastikfilm
- Paraffine = Erdöl auf der Haut
- Alkohol = trocknet extrem aus
Und viele Produkte kombinieren das alles auch noch.
Ich nutze im Winter lieber wenige, aber sehr hochwertige Sachen. Und ja – ätherische Öle (Doterra) sind ein Teil davon, weil sie ohne synthetische Zusätze auskommen und sich sauber mit pflanzlichen Ölen kombinieren lassen.
3. Meine simple Winter-Hautpflegeroutine (funktioniert auch mit Kids)
Ich bin kein Fan von langen Ritualen. Ich brauche Dinge, die schnell funktionieren.
Morgens (2 Minuten)
- Gesicht mit warmem Wasser statt Waschgel
- 1–2 Tropfen Doterra Immortelle (oder DIY-Version)
- Fertig
Warum?
Im Winter braucht die Haut Feuchtigkeit + Fett – nicht Schaum.
Abends (3 Minuten)
- Ölreinigung mit Jojobaöl
- Warm abnehmen
- Lavender + Frankincense in einem Gesichtsöl
- Sanft einmassieren
Das beruhigt sofort und wirkt gegen diese typische Winter-Spannung.
Für Kids
- Lavender Touch
- Frankincense Touch
- Tea Tree Touch (bei trockenen Stellen oder Irritationen)
Schnell, sicher, funktioniert.
4. Die 5 ätherischen Öle, die im Winter für die Haut wirklich Sinn machen
Ich nenne nur das, was wirklich funktional ist.
1. Lavender – beruhigend, ausgleichend
Hilft gegen:
- Rötungen
- irritierte Haut
- trockene Stellen
Super für Kids und empfindliche Haut.
2. Frankincense – nährend, regenerierend
Das Öl für:
- trockene Haut
- feine Linien
- Winterstress im Gesicht
Ich nutze es jeden Abend. Es wirkt nicht „magisch“, aber konstant.
3. Tea Tree – klärend, reinigend
Für:
- gereizte Haut
- Winterunreinheiten (die viele durch trockene Heizungsluft bekommen)
- kleine Irritationen
4. Copaiba – beruhigt wie kaum etwas anderes
Perfekt für:
- sehr trockene, schuppige Winterhaut
- empfindliche Stellen
5. Rose – wenn die Haut völlig überfordert ist
Ja, teuer.
Ja, wirkt.
Eine der sanftesten Anwendungen, die es gibt.
5. Meine Winter-DIYs (einfach, schnell, effektiv)
DIY Nr. 1 – Winter-Gesichtsöl (mein Allrounder)
- 30 ml Jojobaöl
- 5 Tropfen Lavender
- 3 Tropfen Frankincense
- 2 Tropfen Copaiba
Zieht gut ein und beruhigt sofort.
DIY Nr. 2 – „Rissige Hände adé“-Öl
- 30 ml Mandelöl
- 5 Tropfen Lavender
- 5 Tropfen Tea Tree
Bei uns im Dauereinsatz.
DIY Nr. 3 – Pflegebalm für die Lippen
- Kokosöl
- Jojobaöl
- Beeswax
- 2 Tropfen Lavender
- 1 Tropfen Frankincense
Funktioniert besser als jeder Drogerie-Balm.
6. Warum ätherische Öle im Winter so gut funktionieren
Nicht wegen „Wunderwirkung“.
Sondern weil sie drei Dinge kombinieren, die Winterhaut dringend braucht:
- Reine Pflanzenfette → ersetzen synthetische Stoffe
- Sanfte, natürliche Wirkstoffe → irritieren nicht
- Kein Parfum, keine Chemie → Haut kann sich beruhigen
Viele Leute wundern sich, warum ihre Winterhaut plötzlich besser wird, wenn sie synthetische Produkte weglassen.
Die Antwort ist simpel: Die Haut kann sich endlich wieder normal verhalten.
7. Die größten Fehler in der Winterhautpflege (und wie man sie vermeidet)
Fehler 1: Tägliche Reinigung mit Schaum
Schaum = Tenside → zerstören die Hautbarriere.
Fehler 2: „Reichhaltige“ Cremes mit Silikon
Fühlt sich gut an, trocknet aber langfristig aus.
Fehler 3: Parfumhaltige Produkte
Im Winter killt das die Haut komplett.
Fehler 4: Zu heiß duschen
Entzieht Feuchtigkeit.
Fehler 5: Kein Öl – stattdessen Cremes
Haut braucht Lipide, nicht Cremeschichten.
8. Kids & Winterhaut – meine schnellen Hacks
Kinderhaut ist im Winter noch empfindlicher.
Das funktioniert bei uns:
- Tea Tree Touch bei rissigen Händen
- Lavender Touch bei roten Stellen
- Baby Balm + 1 Tropfen Copaiba für trockene Wangen
- Frankincense Touch für besonders empfindliche Haut
Es braucht nicht viel, nur das Richtige.
9. Meine „Notfall“-Routinen für richtig schlimme Wintertage
Wenn meine Haut komplett austickt:
- Gesicht nicht waschen
- 1 Tropfen Frankincense + 1 Tropfen Lavender
- Mit Jojobaöl einmassieren
- Heißes, feuchtes Tuch für 20 Sekunden drauf
Beruhigt in Minuten.
10. Fazit: Winterhaut ist kein Drama – wenn man weiß, was sie braucht
Winterhaut ist nicht kompliziert.
Sie ist einfach überfordert.
Mit:
- zu viel Heizung
- zu wenig Luftfeuchtigkeit
- zu viel Chemie
- zu wenig natürlichen Fetten
Und genau deshalb funktionieren ätherische Öle (Doterra) so gut:
Sie ersetzen das alles durch reine Pflanzenkraft. Ohne Parfum. Ohne Silikon. Ohne Reizstoffe.
Es braucht keine 10 Produkte.
Nur ein paar klare Basics, die wirklich Sinn machen.
