Winterabende haben ihren ganz eigenen Charakter. Draußen dunkel, drinnen warm – eigentlich gemütlich. In der Realität sieht es mit Kindern aber oft anders aus: Die Energie ist leer, jeder ist reizbarer, und gleichzeitig drehen die Kids abends plötzlich nochmal hoch. Genau diese Mischung hat bei uns früher regelmäßig für Chaos gesorgt. Heute läuft das Ganze deutlich ruhiger ab – nicht perfekt, aber spürbar entspannter. Und ein Grund dafür sind unsere abendlichen Routinen mit ätherischen Ölen und ein paar ausgewählten Produkten von dōTERRA.
Nicht, weil Öle irgendein Wunder vollbringen. Sondern weil sie Sinnesreize setzen, die Kindern (und uns Eltern) helfen, einen klaren Übergang vom Tag in den Abend zu finden. Und im Winter funktioniert das besonders gut, weil die Tage kurz und die Reize draußen stark sind.
Wenn der Tag rauscht und die Kinder überdrehen
Die typische Abenddynamik kennst du wahrscheinlich: Alle sind müde, aber irgendwie ist gleichzeitig noch ein Rest Energie da, der sich in Quatsch, Streit oder wilden Ideen äußert. Kindern fällt es extrem schwer, nach einem vollgepackten Wintertag runterzufahren – und ganz ehrlich, uns Erwachsenen genauso.
Ich habe irgendwann gemerkt: Es braucht ein sanftes Ritual, das nicht nach Aufwand aussieht, das aber eine klare Richtung vorgibt. Kein „Du MUSST jetzt runterkommen“, sondern eher ein „Wir leiten den Abend ein“. Und dafür sind ätherische Öle ideal, weil Düfte sofort ein emotionales Signal senden. Nicht medizinisch, einfach sensorisch – und genau das reicht schon.
Der Start: Ein ruhiger Übergang im Wohnzimmer
Bei uns beginnt der Abend immer im Wohnzimmer. Sobald wir reinkommen, stelle ich den Diffuser an. Allein das Geräusch und das leichte Dampfwölkchen entscheiden schon viel, weil es wie ein optisches „Jetzt wird’s ruhig“ wirkt. Im Winter greife ich fast immer zu sanften, warmen Düften:
- Balance für Stabilität
- Serenity für Ruhe
- oder Lavender + Cedarwood, wenn es vorher sehr laut war
Die Kinder verbinden diese Düfte inzwischen automatisch mit „Abendmodus“. Das funktioniert nicht, weil die Öle irgendetwas behandeln – sondern weil der Duft jeden Tag den gleichen Sinnesanker setzt. Genau wie der Geruch von Kaminholz oder Tee im Winter ein Gefühl auslöst.
Ein Mini-Moment Körperwahrnehmung für die Kids
Nach dem Abendessen mache ich bei den Kindern eine kurze Anwendung auf den Rücken oder die Fußsohlen. Keine Massage, keine lange Prozedur. Eine Minute, maximal. Sie mögen das, weil es Nähe erzeugt und weil es ein fester Bestandteil des Abends ist.
Beliebt ist im Winter besonders:
- die dōTERRA Kids Collection, weil die Öle mild sind
- ein sanftes Öl wie Lavender
- oder ein Erdungsduft wie Balance, ganz dünn angewendet
Das Ganze ist eher ein kurzer „Anker“ als ein Pflegeprogramm. Der Körper spürt Wärme, der Duft ist angenehm, und die Kids kommen emotional viel schneller runter. Mehr passiert nicht – und genau das ist der Punkt.
Hautpflege, die nicht nervt
Winterhaut bei Kindern ist ein Thema für sich: trocken, juckend, empfindlich. Viele Cremes aus der Drogerie riechen stark synthetisch oder sind voll mit Stoffen, die ich nicht auf die Haut der Kids packen möchte. Also nutzen wir im Winter konsequent die sanften Pflegeprodukte von dōTERRA, darunter:
- die Sensitive Skin Lotion für schnelle Feuchtigkeit
- die dōTERRA Baby Collection, die extrem mild ist
- oder reines Coconut Oil + 1 Tropfen Lavender
Ich will die Haut der Kids nicht „verändern“, ich will sie nicht reizen. Und genau deshalb funktioniert diese Kombination gut: wenig Inhalt, klare Düfte, keine Überladung.
Und ja, es spart uns abends Drama.
Wenn die Hautpflege angenehm riecht und sich gut anfühlt, machen die Kinder freiwillig mit – kleiner, aber sehr effektiver Nebeneffekt.
Wenn die Kinder doch mal drüber sind
Winterabende können unberechenbar sein. Manchmal funktioniert alles super, und manchmal kippt die Stimmung innerhalb von Sekunden. In diesen Momenten hilft mir ein ganz pragmatischer Griff:
Ich öffne die Box, lasse die Kinder an zwei Düften riechen und sie entscheiden selbst.
Damit leite ich die Energie sofort weg von „Wir streiten“ hin zu „Ich darf etwas auswählen“. Das klingt simpel – ist es auch, aber für Kinder enorm wirkungsvoll.
Beliebt sind:
Wild Orange, Grapefruit, Serenity oder Stronger aus der Kids Collection.
Kein Hokuspokus. Nur ein klarer Sinnesimpuls + ein Gefühl von Selbstbestimmung.
Der letzte Schritt: Ein kurzer Moment für mich
Wenn die Kids schlafen, starte ich meinen eigenen Abend. Meistens mit einem warmen Zitrusduft oder einem klassischen Winteröl wie:
- Frankincense
- Wild Orange
- oder einer Kombi aus Serenity + Lavender
Es geht mir nicht darum, „etwas zu bewirken“, sondern darum, meinen Kopf vom Elternmodus in den Erwachsenenmodus zu bringen. Und an Wintertagen, die voll, laut und schnell waren, macht gerade dieser Moment viel aus.
Zusätzlich nutze ich im Winter oft die Nahrungsergänzungen von dōTERRA – vor allem Microplex VMz, **Alpha CRS+**oder die Omega-Mischung. Nicht, weil sie irgendetwas heilen sollen, sondern weil sie mir helfen, die dunkle Jahreszeit stabiler zu fühlen. Der Körper merkt einfach, wenn er gut versorgt ist.
Warum diese Routine funktioniert
Nicht wegen „Wirkversprechen“.
Nicht wegen Zauberei.
Sondern wegen drei einfachen Dingen:
- Kinder brauchen klare Übergänge.
Düfte helfen, diese Übergänge spürbar zu machen. - Der Abend braucht Wiederholung.
Nicht zwanghaft, aber wiedererkennbar. - Sinnesreize sind stärker als Worte.
Ein Duft beruhigt schneller als „Bitte werd jetzt ruhig“.
Und wenn du das täglich nutzt, entsteht ein spürbarer Effekt – nicht magisch, sondern logisch.
Fazit
Winterabende mit Kindern müssen nicht jeden Tag perfekt sein. Bei uns sind sie es sicher nicht. Aber sie sind heute stabiler, ruhiger und weniger energiezehrend als früher. Und einen großen Anteil daran haben unsere kleinen Ölrituale und die sanfte Körperpflege, die den Kindern gut tut und ihnen Orientierung gibt.
Wenn du merkst, dass Abende im Winter bei euch chaotisch oder angespannt sind, probier es aus – ohne Druck, ohne Perfektion. Ein Diffuser, ein mildes Öl, eine Minute Nähe. Mehr braucht es wirklich nicht.
