Erkältungszeit Wohlfühlroutine: So kommst du entspannt statt erschöpft durch die kalte Jahreszeit

Kennst du das Gefühl, wenn im Büro plötzlich jeder Zweite hustet, die Kinder aus der Kita mit laufender Nase nach Hause kommen und du innerlich schon denkst „bitte nicht ich auch noch“? Genau in diesem Moment sitze ich gerade selbst, mit einer Tasse Tee in der Hand und einem Diffuser, der leise vor sich hin summt.

Ich muss dir ehrlich sagen, worum es in dieser Wohlfühlroutine für die Erkältungszeit NICHT geht: Es geht nicht um ein Wundermittel, das dich vor Erkältungen schützt. Ätherische Öle sind kein Ersatz für Arzt, Medikamente oder ein starkes Immunsystem, das du dir über Schlaf, Ernährung und Bewegung aufbaust. Wenn du krank bist oder dir Sorgen um deine Gesundheit machst, geh bitte zu deiner Ärztin oder deinem Arzt. Punkt.

Worum es aber sehr wohl geht: Wie du dir mit ätherischen Ölen in der stressigen, kalten Jahreszeit eine kleine Wohlfühl-Routine schaffst, die dir hilft, dich trotz Zeitdruck, Dunkelheit und Dauererkältungswelle im Umfeld ein bisschen wohler zu fühlen. Das ist ein Unterschied, und der ist mir wichtig.

Der größte Pain Point, den ich bei euch immer wieder höre, ist Überforderung. Zu wenig Zeit für sich selbst, zu viele Termine, und dann kommt auch noch die nasskalte Jahreszeit mit ihrer trüben Stimmung obendrauf. Genau da setzt diese Routine an.

Warum die kalte Jahreszeit uns so fertig macht

Kurz und ehrlich: Weniger Licht, weniger Bewegung an der frischen Luft, mehr geschlossene Räume mit trockener Heizungsluft, mehr Stress durch volle Terminkalender vor dem Jahresende. Das ist eine ziemlich fiese Kombination, die an die Substanz geht.

Viele von euch schreiben mir, dass genau in dieser Zeit die Motivation komplett in den Keller geht. Man fühlt sich ausgelaugt, obwohl man objektiv nicht mehr arbeitet als sonst. Das ist total nachvollziehbar, und du bist damit nicht allein.

Deine kleine Wohlfühl-Routine für die dunkle Jahreszeit

Ich zeig dir jetzt, wie meine eigene Routine aussieht. Du kannst sie eins zu eins übernehmen oder dir die Teile rauspicken, die zu deinem Alltag passen.

Morgens: Der wache Start

Bevor ich aus dem Haus gehe, trage ich mir dōTERRA Motivate auf die Handgelenke auf. Die Mischung aus Pfefferminz, Wildorange, Clementine und Zitrone soll laut Hersteller eine belebende Umgebung schaffen und dabei helfen, sich Ziele zu setzen und motiviert in den Tag zu starten. Für mich ist das inzwischen ein festes Ritual geworden, fast wie eine kleine Erinnerung an mich selbst: heute schaffst du das.

Heim-Essential-Kit

Im Büro oder Homeoffice: Frei durchatmen

Auf meinem Schreibtisch steht ein kleiner Diffuser mit dōTERRA Air. Diese Mischung aus Lorbeerblatt, Eukalyptus, Pfefferminze, Teebaum, Zitrone, Kardamom und Ravintsara wird laut Hersteller eingesetzt, um die Sinne zu beruhigen und das Gefühl von freien Atemwegen zu fördern. Gerade wenn im Büro alle husten und schniefen, ist mir dieses Ritual wichtig, weil es mir zumindest das Gefühl gibt, aktiv etwas für mein eigenes Wohlbefinden zu tun.

Heim-Essential-Kit

Unterwegs: Immer griffbereit

Für die Handtasche oder den Rucksack sind die On Guard Kügelchen mein bester Freund. Die kleinen pflanzlichen Kügelchen mit der bekannten On Guard Mischung lassen sich unterwegs, im Winter oder bei viel Kontakt mit anderen Menschen ganz unkompliziert einnehmen, ganz ohne Fläschchen und Tropfen zählen.

Heim-Essential-Kit

Abends: Runterkommen und zur Ruhe finden

Am Abend, wenn der Tag geschafft ist, greife ich zu dōTERRA Serenity. Diese Mischung aus Lavendel, Zeder, Koriander, Ylang Ylang, Majoran, römischer Kamille, Vetiver und Sandelholz mit einem Hauch Vanille soll laut Hersteller helfen, eine erholsame Schlafumgebung zu schaffen. Zwei bis drei Tropfen ins warme Bad mit Bittersalz, und der stressige Tag darf offiziell vorbei sein.

Heim-Essential-Kit

Dein Diffuser als tägliches Ritual

Wenn du eh schon einen Diffuser zu Hause hast, zum Beispiel den doTerra Petal 2.0 oder den Lumo, dann kombiniere die oben genannten Öle einfach je nach Tageszeit. Morgens etwas Frisches, Zitrusartiges für den Start, abends etwas Warmes und Beruhigendes zum Runterkommen. Diese kleinen Rituale kosten dich wirklich nur ein paar Minuten, aber sie geben deinem Tag eine Struktur, die in der hektischen Jahreszeit besonders guttut.

Fakt zum Scrollen-Stoppen: Wusstest du, dass Lavendel schon seit Tausenden von Jahren wegen seines Aromas geschätzt wird? Das glaubt mir keiner, aber Menschen nutzen dieses Öl schon länger, als es überhaupt geschriebene Rezepte für Erkältungstees gibt.

Schritt für Schritt: So baust du dir deine eigene Routine

  1. Überlege dir, zu welcher Tageszeit du am meisten Unterstützung brauchst. Morgens Motivation, tagsüber Konzentration, abends Entspannung.
  2. Wähle für jede dieser Situationen ein Öl oder eine Mischung, die zu dir passt.
  3. Leg dir feste Trigger fest, zum Beispiel direkt nach dem Zähneputzen oder beim Hinsetzen an den Schreibtisch, damit die Routine nicht in Vergessenheit gerät.
  4. Bleib dabei realistisch. Lieber ein Öl, das du wirklich jeden Tag nutzt, als fünf verschiedene, die im Schrank verstauben.

Häufig gestellte Fragen zur Wohlfühlroutine in der kalten Jahreszeit

Können ätherische Öle mich vor einer Erkältung schützen?

Nein, das kann ich dir so nicht versprechen und das würde ich auch niemals behaupten. Ätherische Öle sind kein Ersatz für ein starkes Immunsystem, ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und im Zweifel den Gang zur Ärztin oder zum Arzt. Was sie können, ist dir ein Wohlfühlritual zu geben, das dir hilft, dich in stressigen Zeiten etwas besser zu fühlen.

Ich hab kaum Zeit, wie soll ich da noch eine Routine einbauen?

Genau deshalb hab ich die Routine so gebaut, dass jeder einzelne Schritt maximal ein bis zwei Minuten dauert. Es geht nicht darum, dir noch mehr auf deine To-do-Liste zu packen, sondern kleine Momente, die du sowieso schon hast, wie das Anziehen morgens oder das Zubettgehen abends, ein bisschen bewusster zu gestalten.

Kann ich die Öle auch bei Kindern einsetzen?

Dazu kann ich dir keine pauschale Aussage machen, weil das von Alter, Öl und individueller Verträglichkeit abhängt. Sprich das im Zweifel mit deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt ab, bevor du bei Kindern ätherische Öle einsetzt.

Was, wenn mir der Duft nach ein paar Wochen zu langweilig wird?

Dann wechsel ihn einfach. Es gibt keine Regel, die dich an ein Öl bindet. Ich variiere meine eigene Routine auch je nach Laune und Jahreszeit.

Muss ich mir gleich das ganze Sortiment kaufen, um anzufangen?

Absolut nicht. Fang mit einem einzigen Öl an, das dich am meisten anspricht, und erweitere deine Sammlung nach und nach, wenn du merkst, dass dir die Routine wirklich guttut.

Wenn der Kalender aus allen Nähten platzt

Lass uns kurz ehrlich über den eigentlichen Elefanten im Raum sprechen: Zeitmangel. Die kalte Jahreszeit fällt bei den meisten von uns genau in die Phase, in der beruflich nochmal alles zusammenkommt. Jahresabschluss, Weihnachtsfeiern, Geschenke besorgen, und nebenbei soll der Haushalt auch noch laufen.

Ich hab lange gedacht, ich müsste mir für Selbstfürsorge extra Zeit freischaufeln. Ein Fehler, den ich bei vielen von euch auch immer wieder lese. Die Wahrheit ist: Du hast diese Zeit oft schon. Du putzt dir sowieso die Zähne. Du fährst sowieso zur Arbeit. Du gehst sowieso irgendwann ins Bett. Die Kunst ist nicht, neue Zeit zu finden, sondern die vorhandenen Minuten bewusster zu nutzen.

Genau deshalb ist meine Routine so aufgebaut, dass sie sich an bestehende Gewohnheiten dranhängt, statt eine komplett neue Aufgabe zu sein. Das ist der Unterschied zwischen einer Routine, die nach drei Tagen wieder einschläft, und einer, die wirklich bei dir bleibt.

Noch mehr kleine Anker für stressige Tage

Neben der Morgen-, Büro- und Abendroutine hab ich mir noch ein paar zusätzliche kleine Rituale angewöhnt, die ich dir nicht vorenthalten will.

Die Pausen-Auszeit: Wenn ich merke, dass mein Kopf im Laufe des Tages überläuft, nehme ich mir bewusst zwei Minuten, schließe die Augen und atme tief den Duft meines Diffusers ein. Klingt simpel, aber allein das bewusste, langsame Atmen wirkt oft schon beruhigend, ganz unabhängig vom Öl.

Der Wochenend-Reset: Sonntagabends, bevor die neue Arbeitswoche startet, nehme ich mir zehn Minuten für ein warmes Bad mit ein paar Tropfen dōTERRA Serenity. Das ist mein persönlicher Übergang zwischen Wochenende und Alltag, und dieses kleine Ritual hilft mir, den Sonntagabend nicht mehr komplett mit Grübeln über den Montag zu verbringen.

Das Reise-Kit: Für Dienstreisen oder Wochenendtrips habe ich mir eine kleine Tasche mit meinen wichtigsten Ölen zusammengestellt. So nehme ich meine Routine überall mit hin, egal ob Hotelzimmer oder Zug.

Sicherheit und Grenzen: Was du unbedingt wissen solltest

Weil mir Ehrlichkeit wichtiger ist als schnelle Versprechen, hier nochmal ganz klar ein paar Grenzen dieser Routine:

  • Diese Öle sind eine Ergänzung zu deinem Alltag, kein Ersatz für medizinische Behandlung. Bei Fieber, starken Beschwerden oder wenn es dir länger nicht gut geht, geh bitte zum Arzt.
  • Nimm ätherische Öle nur so ein, wie es der Hersteller für das jeweilige Produkt vorsieht, zum Beispiel über die dafür vorgesehenen Kügelchen. Öle sind hochkonzentriert und nicht jedes Öl ist für die innere Anwendung geeignet.
  • Bei Kindern, in der Schwangerschaft, beim Stillen oder bei bestehenden Erkrankungen sprich die Anwendung vorher mit einer Ärztin oder einem Arzt ab.
  • Achte bei topischer Anwendung darauf, empfindliche Hautpartien zu meiden und die Öle bei Bedarf mit einem neutralen Trägeröl wie fraktioniertem Kokosöl zu verdünnen.

Ich will, dass du diese Routine mit einem guten Gefühl nutzt, und das geht nur, wenn du informiert und verantwortungsvoll damit umgehst.

Warum kleine Rituale mehr bewirken als große Vorsätze

Vielleicht kennst du das aus dem Januar: Große Vorsätze, die nach zwei Wochen wieder im Sand verlaufen. Bei einer Wohlfühlroutine mit ätherischen Ölen ist das anders, weil sie so klein und niedrigschwellig ist, dass sie gar nicht erst die Chance hat, dich zu überfordern.

Es geht nicht darum, dein Leben komplett umzukrempeln. Es geht darum, dir mehrmals am Tag für ein bis zwei Minuten selbst zu sagen: Ich bin es mir wert, kurz innezuhalten. Und genau diese kleinen Momente summieren sich über Wochen und Monate zu einem spürbar besseren Gefühl in der stressigsten Zeit des Jahres.

Wie ich meine Routine an schlechten Tagen rette

Ganz ehrlich, es gibt Tage, da schaffe ich es nicht, alle vier Bausteine meiner Routine durchzuziehen. Der Wecker klingelt zu spät, die Kinder brauchen plötzlich doch noch was fürs Sportzeug, und der Zug hat auch noch Verspätung. Kommt dir bekannt vor, oder?

An solchen Tagen hab ich mir eine Regel gesetzt: Lieber ein Element wirklich bewusst nutzen, als alle vier hastig und nebenbei durchzuziehen. Wenn ich morgens keine Zeit für mein Handgelenk-Ritual habe, dann konzentriere ich mich eben nur auf den Diffuser im Büro. Und wenn selbst das nicht klappt, reicht mir manchmal schon, abends bewusst ein paar Tropfen aufs Kopfkissen zu geben, bevor ich einschlafe.

Der Punkt ist: Eine Routine, die Perfektion verlangt, ist zum Scheitern verurteilt. Eine Routine, die sich an deinen echten Alltag anpasst, hält dagegen viel länger durch. Und genau darum geht es hier, nicht um ein starres Programm, sondern um Bausteine, aus denen du dir je nach Tag das nimmst, was gerade machbar ist.

Mein Tipp für den Einstieg, wenn du gerade völlig überfordert bist

Falls dir diese ganze Routine gerade zu viel Input auf einmal ist, hier mein ehrlicher Rat: Fang mit genau einem einzigen Baustein an. Nicht mit allen vier gleichzeitig. Wähle den, der dir am leichtesten fällt, wahrscheinlich ist das der Diffuser im Büro oder zu Hause, weil du dafür wirklich nichts weiter tun musst als Wasser einfüllen und Tropfen zählen.

Etabliere diesen einen Baustein für zwei bis drei Wochen, bis er sich fast von selbst anfühlt. Erst dann fügst du den nächsten hinzu. So baust du dir Schritt für Schritt eine Routine auf, die wirklich hält, statt dich mit zu vielen neuen Gewohnheiten auf einmal zu überfordern und dann doch wieder aufzugeben.

Fazit: Kleine Rituale gegen die große Erschöpfung

Die kalte Jahreszeit wird nicht plötzlich verschwinden, nur weil du einen Diffuser hast, lol. Aber du kannst dir kleine Anker im Alltag schaffen, die dir helfen, trotz Stress, Dunkelheit und Dauererkältungswelle im Umfeld ein bisschen bei dir zu bleiben.

Diese Routine ist mein persönlicher Weg dahin, und ich hoffe, sie inspiriert dich, dir auch deine eigene kleine Auszeit zu bauen. Oh mein Gott, du wirst überrascht sein, wie viel Unterschied fünf Minuten am Morgen und fünf Minuten am Abend machen können.

Also: Welches Öl wird dein Start-Ritual?

Alles Liebe, deine Anika


Weiterlesen: [Link zu einem passenden Blogartikel einfügen] Newsletter: Falls du wissen willst, welche Öle bei mir sonst noch im Alltag im Einsatz sind, schau gern in meinem Newsletter vorbei. Dein Einstieg: Über meinen DOTERRA PARTNER-LINK findest du die in diesem Artikel genannten Öle direkt zum Nachbestellen.

Nach oben scrollen